Mit einem Vergleich Ihrer bestehenden Versicherungen sind viele Verbraucher oft überfordert. Denn auf die Leistungen kommt es im Schadensfall an. Hier ist guter Rat gefragt. Vergleiche können zwar einen ersten Hinweis geben, allerdings ist eine Beratung meist unerlässlich, wenn im Schadensfall dann auch die benötigten Risiken abgesichert sein sollen.

Die Absicherung sollte sich immer zuerst nach dem größten finanziellen Risiko richten.

Leider werden diese meist falsch eingeschätzt.  Eine Risikoanalyse kann hier Abhilfe schaffen.

 

Bedarfsermittlung

Ihr Weg zur Bedarfsanalyse: Welche Lücken bestehen im Versicherungsschutz? Was sind Ihre existenziellen Risiken?

Hier haben Sie die Möglichkeit den Bedarf für ihren Versicherungsschutz zu erkennen.

Je nach Familiensituation oder Lebenssituation kann der bedarf Variieren.

Für Singles gibt es 5 Probleme die existenzielle Auswirkungen haben.

Bei Familien sind es 6 Probleme mit existenziellen Auswirkungen wenn der Schadensfall eintritt.

Je nach Lebenssituation und Alter können diese noch etwas variieren und einige Risiken hinzukommen (zum Beispiel: KFZ-Haftpflicht; Berufshaftpflicht usw.) .

Die Betrachtung der Lebenslinie kann uns dabei helfen, genauso wie die Betrachtung der Grundbedürfnisse. Denn die Risiken auf der Lebenslinie sind es, welche uns daran hindern unsere Grundbedürfnisse zu sichern. So kann jedes Ereignis zum Super Gau führen, da es nicht vorhersehbar ist und ebenso wenig kalkulierbar.

Nun könnte  💡 einem ein Licht aufgehen und die Meinung aufkommen, es ist ja alles Ansichtssache. Falsch!!! 

1. Die Grundbedürfnisse sind biologisch Vorbestimmt!

2. Russisch Roulette spielen ist nicht so Risikoreich! 

3. Der volkswirtschaftliche und soziale Schaden ist immens und verkennt die Bedeutung einer auskömmlichen Absicherung!

Lebenslinie

Lebenslinie

 

existenzielle Risiken

  • Kindheit
    • Haftung bei Schuldfähigkeit ab 7 Jahren Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 828 Minderjährige
    • Verlust der Eltern oder eines Elternteils
    • Krankheit oder Unfall
    • Verlust der Schulfähigkeit und der späteren Erwerbsfähigkeit
      • Risiken für die Eltern
        • Minderung des Einkommens durch Pflege eines Kindes (durch Krankheit oder Unfall)
        • Krankheitskosten
        • Wegfall eines Einkommens bei Verlust eines Elternteiles
So ist eine rechtzeitige Absicherung des Kindes auch eine Absicherung für Ihr Einkommen und Ihre Existenz.
Auch muss solch eine Absicherung nicht teuer sein. So geht eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr z.B. meist vollkommen am Bedarf vorbei.
  1. Je nach Alter empfehlen wir ab Geburt eine stationäre Krankenzusatzversicherung, um die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für das Kind zu erhalten.
  2. Zusätzlich empfehlen wir eine Pflegezusatzversicherung schon für das Kind. Dies dient auch der Absicherung der Eltern, falls das Kind mal durch Krankheit oder einen Unfall der Pflege bedarf und Sie so kein Einkommen mehr erzielen können.
  3. Bei Kinder kann auch eine Unfallversicherung sinnvoll sein. Dies ist je nach sportlicher Aktivität durchaus wichtig.
  4. Ab dem 11. Lebensjahr besteht mittlerweile die Möglichkeit der Absicherung der Schulunfähigkeit. Dabei ist es wichtig, dass kein Verweis auf andere Schulformen erfolgt. So können Sie Ihren Kindern schon in jungen Jahren und bei bester Gesundheit das Einkommen für die Zukunft absichern und einen wichtigen Baustein, zusammen mit der Pflegezusatzversicherung, mit auf den Lebensweg geben, die Ihre Kinder später unter Umständen so nicht mehr erhalten. Damit auch Ihre Kinder sorgenfrei Ihre Zukunft gestalten können.
  • Ausbildung
    • Haftung: Prüfung bestehender Versicherungsschutz auf Einschluss berufsbedingter Risiken, wie Praktika oder Haftung für Schlüsselverlust und Sachen von Arbeitskollegen.
    • Krankheit: Je nach Berufswahl ist bei Beamten eine private Krankenversicherung im Referendariat erforderlich.
    • Absicherung Einkommen bei längerer Krankheit
    • Berufsunfähigkeit
    • Pflege
    • Riesterrente

Immer wenn Veränderungen in der Biographie eintreten, sollten die existenziellen Risiken überprüft und neu bewertet werden, um Lücken in der Existenzsicherung zu vermeiden. Nicht das die ersten Schritte in das Erwerbsleben schon in die Sackgasse führen.

  1. Haftpflicht ist meist noch über die Eltern während der Erstausbildung oder Studium mit abgesichert. Doch sind die alten Verträge oftmals noch mit erheblichen Deckungslücken behaftet. Eine Überprüfung ist hier auf jeden Fall angeraten. In bestimmten Berufsgruppen ist auch eine Diensthaftpflicht empfehlenswert. Diese ist dann meist nicht bei den Eltern enthalten.
  2. Für das Krankheitsrisiko ist die Absicherung in der Krankenkasse oder alternativ in der privaten Krankenversicherung Pflicht. Es hängt vom Status ab, in welchem System die Absicherung erfolgen kann. Alternativ ist die Fortführung der stationären Zusatzversicherung möglich und die Ergänzung durch einen Optionstarif für die private Krankenversicherung durchaus sinnvoll, wenn eine Beamtenlaufbahn, Studium, eine freiberufliche Tätigkeit oder eine Selbständigkeit geplant ist. Hier gibt es günstige Angebote, allerdings sollte bei der Auswahl nicht nur der Einstiegsbeitrag, sondern auch der späteren Beiträge mit berücksichtigt werden.
  3. Mit der Absicherung eines Krankentagegelds können Einkommensverluste bei längerer Krankheit ausgeglichen werden. Nach 6 Wochen fällt die Lohnfortzahlung weg und die Krankenkasse zahlt nur noch max. 90 % vom letzten Netto abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge als Einkommensersatzleistung. Dadurch kann eine erhebliche Einkommenslücke entstehen. Was für jeden Arbeitnehmer Existenziell ist, muss in der Ausbildung im Einzelfall geprüft werden. Auch hier gilt, um so früher eine Absicherung erfolgt, desto besser die Risikobeurteilung, wenn noch keine Vorerkrankungen bestehen.
  4. Die Berufsunfähigkeit ist das am meisten unterschätzte Risiko. Dabei gibt es einfache Regeln um den Wert richtig zu ermitteln. Einfach das monatliche Bruttogehalt x Anzahl der Gehaltseingänge im Jahr x Laufzeit bis zur Rente. Bsp.: 3000 € Bruttogehalt x 13 Gehaltseingänge x 44 Jahre = 1.716.000,00 € Dies ist der Wert Ihrer Arbeitskraft heute, ohne die Berücksichtigung einer Einkommensentwicklung. Das Risiko liegt bei 1:4 , dass es uns trifft. Denn jeder vierte wird im Laufe seines Erwerbslebens berufsunfähig.
  5. Das Risiko der Pflege kann jeden treffen, egal in welchem Alter. Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet hier nur einen Teilkaskoschutz, für die andere Hälfte müssen Sie selbst aufkommen, oder Ihre Angehörigen. Wenn Sie einmal eine Familie gründen wollen, dann ist die Absicherung auch ein Schutz für Ihre Angehörigen.
  6. Mit einer sogenannten Riesterrente kann der erste Grundstein für die Konsum Fähigkeit im dritten  Lebensabschnitt gelegt werden. Nennen wir es einfach Rente. Zum Start erhalten Berufsstarter bis zum 25. Lebensjahr einen extra Bonus von 200 € und die jährliche Förderung von 154 €. Da das Einkommen meist noch gering ist, kann schon mit kleinen Beiträgen viel erreicht werden. Doch ist auch hier die richtige Auswahl für den Erfolg entscheidend. Mit einem Sparplandepot auf Basis einer Vermögensverwaltung mit gesetzlicher Beitragsgarantie durch den Anbieter, erhalten Sie die Chance auf eine erfolgreiche Anlage.
  • Berufsleben und Familienplanung
    • Problem 1: Eigene Absicherung Haftpflicht nach Abschluss der Erstausbildung. Je nach Berufswahl ob Angestellt, Freiberufler oder Selbständiger kann eine Berufs- oder Betriebshaftplicht erforderlich sein.
    • Problem 2: Krankentagegeld als Einkommensabsicherung für den Lebensunterhalt bei längerer Krankheit sehr wichtig oder existenziell, wenn Verpflichtungen bestehen.
    • Problem 3: Berufsunfähigkeit ist immer existenziell, da als Risiko unkalkulierbar und der Verlust der Arbeitskraft nicht zu ersetzen ist.
    • Problem 4: Pflege ist immer existenziell, da das Risiko mit jedem Alter eintreten kann und weil mit fremder Hilfe das Leben weitergehen kann.  
    • Problem 5: Rente ist für den Lebensunterhalt im Ruhestand existenziell, wenn Sie nicht mit 80 noch für Ihren Lebensunterhalt arbeiten können.
    • Problem 6: Familienabsicherung bei Tod des Partners oder Versorgers und insbesondere bei hohen Verpflichtungen.
  • Ruhestand und Rente
    • Problem 1: Prüfung der Haftpflichtversicherung mit Eintritt in das Rentenalter. So bieten viele Anbieter einen verminderten Beitrag, da im Rentenalter einige Risiken für die Versicherung wegfallen. 
    • Problem 2: Krankentagegeld als Einkommensabsicherung wird nicht mehr benötigt. Mit Wegfall der Berufstätigkeit besteht nach Eintritt ein außerordentliches Kündigungsrecht für 2 Monate auch Rückwirkend. Bei verspäteter Meldung erst ab Meldung.
    • Problem 3: Sterbegeldversicherung als Sicherheit für Angehörige, dass die Kosten für die Beerdigung schnell verfügbar sind, oder als Überbrückung bis der Erbschein vorhanden ist und wieder Zugriff auf Konten und Vermögenswerte besteht. Tipp: Einmalbeitrag welcher für diesen Zweck zurück gelegt wurde, bei Eintritt dann aber oftmals nicht abgerufen werden kann, weil kein Zugriff besteht, oder Erbansprüche erst geregelt werden müssen. Positiver Nebeneffekt: Es werden Barmittel freigesetzt, die für z.B. eine Reise verwandt werden können.
    • Problem 4: Das Pflegerisiko steigt weiter an. Der hoffentlich bestehende Vertrag sollte unbedingt fortgesetzt werden.  Sollte dieser fehlen, so sollten genug Rücklagen vorhanden sein, um eventuell anfallende Kosten damit tragen zu können. Sonst können Vermögenswerte oder wenn diese nicht reichen auch die Angehörigen in erster Linie mit herangezogen werden. Eine Sterbegeldversicherung fällt übrigens nicht unter das verwertbare Vermögen.
    • Problem 5: Das angesparte Guthaben für die Rente kann über einen flexiblen Auszahlplan optimal verwaltet werden und bringt meist noch einen erheblichen Mehrertrag. Hier können Sie unsere Anlagerechner über den Link nutzen um sich zu orientieren. Gern erstellen wir auch Ihren individuellen Auszahlplan für Ihre Rente.
    • Problem 6: Familienabsicherung bei Tod des Ehepartners oder der Eltern um z.B. Erben auszubezahlen.

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